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Hanf,
cannabis sativa, ist eine dikotyle (zweikeimblättrige) einjährige
Pflanze. Aus dem Samen wird Hanföl
und aus dem Stengelbast die Hanffaser
gewonnen.
Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen, in China ist beispielsweise die Verwendung von Hanftextilien seit etwa 4.200 v.Chr. belegt. Er zeichnet sich durch hohe Anpassungsfähigkeit und Variabilität der Erscheinungsformen aus. Hauptanbaugebiete sind Indien, China und die südlichen ehemaligen GUS-Republiken. Für den Hanfanbau haben zwei Vertreter von ursprünglich asiatischer Herkunft große Bedeutung erlangt: Der italienische Hanf (3-3,5m lang, spätreifend, feine Faser, geringe Samenproduktion) und der russische Hanf (1,5-1,8m, früher reifend, gröbere Faser, hoher Samenertrag). Die Hanffaser wird aus dem Bast der Hanfpflanze gewonnen. Das Verfahren ist im allgemeinen dasselbe wie bei der Flachsfaser. Heute werden viele sogenannte „Hanfprodukte“ wie Hanfbindfäden, Hanfgarne, Hanfseile aus der technisch sehr ähnlichen, jedoch billigeren Flachsfaser hergestellt. technische Daten |




