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Die Baumwollpflanze,
gossypium ist eine einjährige krautige (1m) oder strauchartige
(bis 2,5m) Pflanze aus der Gattung der Malvengewächse. Sie wird
in den tropischen und subtropischen Regionen angebaut. Nur wenige der
zahlreichen Sorten haben für die Fasererzeugung Bedeutung.
Die Baumwolle stammt aus Indien und Peru, die ältesten bekannten Gewebe sind etwa 5.000 Jahre alt und wurden am Indus nachgewiesen. In Europa wurde Baumwolle erstmals im 13. Jh. aus Indien eingeführt und verarbeitet. Bis zur Erfindung der Spinnmaschine und des mechanischen Webstuhls im 18. Jahrhundert galt Baumwolle jedoch als ausgesprochene Luxusware. Danach war Baumwolle lange Zeit der wesentlichste Textilrohstoff, wurde aber in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts zunehmend durch Chemiefasern verdrängt. Die Baumwollfasern sitzen in den etwa wallnussgroßen Samenkapseln. Jede Kapsel enthält rund 30 Samenkerne mit je 2000-7000 Fasern. Nach der Reife springen die Kapseln auf, die Fasern quellen heraus. Nach der manuellen oder maschinellen Ernte werden diese durch sogenannte Egreniermaschinen entkernt (egreniert) und in weiterer Folge dann zu Garnen versponnen. technische Daten |




